Portrait Tobias Held, Braune Haare, braune Augen, Lächelnd KIT-ITZ_Tobias_Held

Über Tobias Held

FORSCHUNGSINTERESSEN:

- Governance von transformativen Innovationssystemen:

  • Unter welchen Bedingungen können transformative Innovationsprozesse entstehen und zielgerichtet koordiniert werden?

  • Welche theoretischen und methodischen Ansätze sind für das Verständnis von komplexen Dynamiken transformativer Innovationssysteme hilfreich?

  • Wie können systemische Kapazitäten erarbeitet werden, die kollektive Lern- und Koordinierungsmechanismen fördern?

- Institutionalisierung von Transformativer Wissenschaft:

  • Was ist gute Innovation, und wie müssen Wissens- und Technologie-entwicklungsprozesse danach ausgerichtet sein?

  • Welche Kapazitäten sind notwendig, um angewandte Forschung reflexiver und partizipativer zu gestalten?

  • Unter welchen Bedingungen kann verantwortungsvoll mit zukünftigen und nachhaltigen Entwicklungspfaden experimentiert werden?

  • Welche methodischen Ansätze sind hierfür dienlich?

- Complexity Science

- Science and Technology Studies

- Qualitative Comparative Analysis

- System Dynamics Modelling

BISHERIGER WERDEGANG:

Tobias studierte Politikwissenschaft und English and American Studies (B.A.) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Steuerung komplexer und innovativer technologischer Systeme (M.A.) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Inhaltlich beschäftigte sich Tobias insbesondere mit theoretischen und methodischen Fragen zu Governance-Herausforderungen von transformativen Innovationssystemen und Themenbereichen der Transition Studies. In seiner Master-Thesis untersuchte er welche Strategiekonfigurationen E-Mobilität im urbanen Raum fördern. Die Ergebnisse veröffentlichte er in dem internationalen Journal Transport Policy.

Im Anschluss des Studiums arbeitete Tobias als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Systemforschung der Informations-, Kommunikations- und Medientechnologie (SIKoM) der Bergischen Universität Wuppertal. Der Schwerpunkt des SIKoM liegt dabei auf der interdisziplinären Forschung zu technischen, ökonomischen und strukturellen Aspekten von Innovationsprozessen im Kontext der digitalen Transformation. In einem interdisziplinären Forschungsprojekt beschäftigte er sich mit der Fragestellung, anhand welcher Strategieansätze fördern Fab Labs und Makerspaces als Plattformen sozialer Innovation Digitalkompetenzen und Innovationsfähigkeit auf regionaler Ebene?

PUBLIKATIONEN:

Held, T. & Gerrits, L.M. (2019). On the road to electrification – a Qualitative Comparative Analysis of urban e-mobility policies in 15 European cities, in Transport Policy, 81, 12-23.

Online: https://doi.org/10.1016/j.tranpol.2019.05.014