Institut für Technikzukünfte

Das Institut für Technikzukünfte (ITZ) besteht aus vier fachlich ausgerichteten Departments, die an mehreren Schnittstellen in Lehre und Forschung vielfältig und flexibel zusammenarbeiten: dem Department für Geschichte, dem Department für Philosophie, dem Department für Soziologie und dem Department für Wissenschaftskommunikation. Ein interdisziplinärer Austausch findet dabei insbesondere statt zu historischen, sozialen, kommunikativen, methodischen und ethischen Fragestellungen, wie sie beispielsweise in Zukunftsentwürfen zu Technik und Wissenschaft zum Tragen kommen. Damit bringt das ITZ geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung mit Forschung aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Informatik sowie den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zusammen.

Im folgenden Video erklären Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und Professor für Technikphilosophie am Department für Philosophie, und Marcus Popplow, Professor für Geschichte der technisch-wissenschaftlichen Zivilisation am Department für Geschichte, was es genau mit dem Begriff "Technikzukünfte" auf sich hat.

Aktuelles aus den Departments

Forschung: Neues Zentrum für Wissenschaftskommunikation

Das Department für Wissenschaftskommunikation und die Uni Tübingen gründen ein neues Zentrum für Wissenschaftskommunikation, an dem  untersucht wird, wie gesellschaftliche Diskussion über KI gelingen kann.

Das "Center for Rhetorical Science Communication Research on Artificial Intelligence" (RHET AI) wird durch die VolkswagenStiftung mit 3,9 Millionen Euro gefördert. Annette Leßmöllmann übernimmt dort die Leitung der „Discourse and Narrative Unit“.

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Aktuelle Neuerscheinung: "Wissenschaftskommunikation und TA"

Im soeben erschienenen Handbuch „Technikfolgenabschätzung: Handbuch für Wissenschaft und Praxis“ widmen sich Annette Leßmöllmann und Christiane Hauser dem Zusammenhang zwischen Wissenschaftskommunikation und Technikfolgenabschätzung.

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Aktuelle Neuerscheinung: Themenheft "Technik und Zukunft"

Das aktuelle Themenheft „Technik und Zukunft“ (Hg.: Marcus Popplow) der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Technikgeschichte“ enthält eine Einleitung von Marcus Popplow sowie Beiträge von Moritz Müller zum Diskurs über Industrieroboter bei der IG Metall, von Szilvia Gellai zur Minnesota Experimental City sowie von Christoph Ernst und Jens Schröter zu Technologiedemonstrationen in digitalen Medien.

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Workshop-Bericht: Hate Speech – What it is & How it Works

Am 26. & 27. Februar 2021 fand ein vom Institut für Philosophie organisierter und von der Fritz Thyssen Stiftung geförderter Online-Workshop statt, der eine Reihe von Beiträgen zum hochaktuellen Thema Hassrede versammelte. Im Zentrum des Workshops stand einerseits die Frage danach, wie der Begriff der Hassrede eigentlich zu verstehen ist, andererseits die Frage nach der Funktionsweise von Hassrede – ihren semantischen und pragmatischen Mechanismen. 

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Interview: Wege aus der Moralismus-Falle – Christian Seidel im Deutschlandfunk

In der Sendung "Sein und Streit" vom 14.02.2021 spricht Christian Seidel mit Stephanie Rohde über Moralismus in öffentlichen Diskursen und moralische Kritik mit Fingerspitzengefühl. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff "Moralismus"? Ist die Klage über einen immer schlimmer werdenden Moralismus in der Gegenwart gerechtfertigt? Wann ist moralische Kritik begründet und wann handelt es sich um bloßes "moralisieren"?

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Preprint: Expert*innenauswahl in der Corona-Pandemie

Nach welchen Kritieren werden Expert*innen im Journalismus ausgewählt, wenn es um die COVID-19-Pandemie geht? Dieser Frage widmet sich eine Studie von Melanie Leidecker-Sandmann, Patrizia Attar und Markus Lehmkuhl, die nun als Preprint öffentlich verfügbar ist.

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Gastbeitrag: Wissenschaftsjournalismus und die Corona-Pandemie

Die Bedeutung von Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten tritt in Corona-Zeiten deutlich zutage. Sie sind systemrelevant. Prof. Dr. Annette Leßmöllmann hat für das Programmheft des Deutschlandradios einen Gastbeitrag zur Rolle des Wissenschaftsjournalismus in der Corona-Pandemie verfasst.

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Statement: Lernen aus der (Technik-)Geschichte?

Die diesjährige technikhistorische Tagung des VDI fand am 18. und 19. Februar 2021 online statt. Auf der Tagungswebseite ist ein Statement von Marcus Popplow zugänglich, in dem er die Potenziale der Technikgeschichte für aktuelle Debatten über die Nutzung zukünftiger Technologien erläutert ("Historische Technikzukünfte als Thema der Technikgeschichte" in Session II am 18. Februar).

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Aktuelle Neuerscheinung: 2000 Revisited. Visionen der Welt von morgen im Gestern und Heute

Der von Paulina Dobroc und Andie Rothenhäusler herausgegebene Band geht auf eine Tagung am KIT zurück und thematisiert vergangene und gegenwärtige Technikzukünfte am Beispiel von Fallstudien und programmatischen Artikeln. Ein Beitrag von Marcus Popplow diskutiert die Erforschung von Technikzukünften aus technikhistorischer Perspektive.

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Aktuelle Ausgabe lookKIT: Themenschwerpunkt Technik. Folgen. Visionen

Das neue Heft von lookKIT, das Magazin für Forschung, Lehre und Innovation des KIT, ist dem Thema "Technikfolgen und Technikvisionen" gewidmet. Es enthält ein Interview mit Armin Grunwald und Marcus Popplow zum Thema "Technikzukünfte". In einem weiteren Beitrag berichtet Kurt Möser über Mobilitätsutopien gestern und heute. Dem Thema Technik.Folgen.Visionen widmet sich außerdem ein neues KIT-Dossier.

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Netzwerk Computational Hermeneutics (Wissenschaftskommunikation)

 

In Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftskommunikation, Philosophie und Informatik entsteht am KIT ein Netzwerk zum Forschungsfeld Computational Hermeneutics. 

Auf dieser Seite dokumentieren wir gemeinsame und transdisziplinäre Forschungs- und Lehrtätigkeiten in diesem Themenfeld.
 

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